STADLPOST

Die Seer
© Michael Malfer
6. März 2015

Seer: Ihrem Stil treugeblieben

25.000 Fans pilgerten letztes Jahr zum inzwischen legendären Heim Open Air an den Grundlsee („Dahoam auf der Zloam“) im steirischen Salzkammergut. Was als Après-Ski-Party mit gerade einmal 300 Besuchern begann, entwickelte sich in den vergangenen Jahren zu einem beachtlichen Musikspektakel vor einer sensationellen Naturarena – was auch den Erfolg der Seer eindrucksvoll widerspiegelt. Heuer haben sich die acht Musiker allerdings selbst eine „kreative Open Air Pause“ auferlegt um sich auf das im kommenden Jahr anstehende 20-jährige Bühnenjubiläum vorzubereiten. Schade, denken sich sicher viele treue Fans. Um aber die Wartezeit zu überbrücken gibt es dennoch viele Konzerte in Österreich und eine bis nach Berlin führende Deutschland Tournee, die im April (15.4.-23.4.) starten wird. „Wir freuen uns darauf, auch über die Grenzen Bayerns hinaus unser österreichisches Lebensgefühl zu präsentieren!“, sagt Bandleader und Songwriter Fred Jaklitsch. Ebenso steht eine große Fankreuzfahrt (30.8 – 6.9.) im westlichen Mittelmeer am Programm. Weitere Infos zu den Sommerterminen gibt’s unter: www.dieseer.at

Die Seer

Fesch – ein Ausdruck für ein positives Lebensgefühl

Ende März erscheint auch ihr neues Album „Fesch“. Der kurze Titel will nicht nur etwas optisch Attraktives bezeichnen. „Fesch kann vieles sein – von der kleinen Alltagsfreude bis zur großen Überraschung – aber in jedem Falle eine Wohlfühlsituation, eine, wie wir sie auch mit diesem Album schaffen wollen“, erklärt Fred. Das neue Album ist voll mit kleinen Geschichten, die aus dem Leben der Bandmitglieder heraus entstanden sind. Als besonderes musikalisches Highlight ist eine Neuaufnahme des Mega-Hits „Wilds Wossa“ in einer klassischen Version zu hören. Die Musikredaktion der Stadl Post hat sich die erste Single aus dem neuen Album vorab angehört – und was da aus den Lautsprechern herausgekommen ist, klingt vielversprechend: „Kimm guat hoam“ ist eine Ballade, die ihre Kraft aus den beiden Stimmen der Sängerinnen Astrid Wirtenberger und Sabine Holzinger genauso schöpft wie aus dem Text. Es wird der Lebensweg besungen, der vor einem liegt: das Kind, welches sich von den Eltern abnabelt, Wünsche die einen begleiten und Hoffnung ausdrücken. „Der Zeitgeist ist chaotisch, da braucht es Rückzugsgebiete, Auftankphasen des Lebens, akustisch und textlich – eben das wollen wir mit unseren Liedern bieten“, meint Fred. 100 Prozent tolle Musik, meinen wir.

Das neue Studioalbum der Seer mit 19 (!) Titeln inkl. einer Neuaufnahme von „Wilds Wossa“.

 

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